Engagement für unsere Region

Engagierte Frauen (und Männer) der Region stellen sich vor

Rezepte, Diät

…vom Salat bis zum Müesli, vom Brotrezept bis zum Festtagsbraten, es kann aber auch mal ein Salben- oder Tinkturenrezept sein…. Kunterbunt! Werbung ist keine Absicht – wenn interessante Infos dank Werbung zustandekommen, belassen wir den Hinweis.

Bei abnehmendem Mond:

Der Mond ist im Abnehmen
- Erde atmet ein, nimmt auf, verarbeitet;
- Zug nach unten, Dinge tun, die Kraft fordern
- Unerwünschtes entfernen, loslassen
- entspannend, entkrampfend, entgiftend, reinigend, ausschwitzend
- Zahnbehandlungen allgem. besser, gute Heilung, Giftstoffe werden weniger aufgenommen
- zur Blutreinigung Brennesseltee trinken
- GoldrutenTee bei Nieren/Blasenproblemen trinken
- Zwischen 15 – 19 Uhr VIEL TRINKEN!
- Alle reinigenden, klärenden Maßnahmen für Haut, Haar, Nägel
- Lymphdrainage
- Schüsslersalz Nr. 7 (Magnesium) 1-2 Tabletten in heißes Wasser gelöst bei Muskelkrämpfen
- Schüsslersalze Nr. 8, 9 u.10 zur Entschlackung

Im Frühling würde sich eine Leberreinigung anbieten!!

Tipps von Angela Liszt

Abundant Hope: Nachdem jetzt so viele neue Leser dabei sind, verschicken wir diesen älteren Beitrag vom Nov. 2009 noch ein weiteres Mal!

Alles Liebe Eve
Am 04.11.2009 um 12:46 schrieb AbundantHope Deutschland:

Entgiftung
Das ist jetzt ein Beitrag, den ich schon ewig machen wollte, aber immer wieder aus Zeitgründen nicht machen konnte.

Mit allem, was so vor uns liegt und womit wir konfrontiert werden, ist es wichtig, den physischen Tempel ab und zu zu entgiften. Entgiftung und Gewichtsreduzierung gehören in meinen Augen auch unbedingt zusammen und werden nach meinem Gusto viel zu einseitig behandelt.

Ich finde es sinnvoll, nicht immer nur von einer Seite an das Thema heran zu gehen, sondern einen Mix von verschiedenen Methoden auf verschiedenen Ebenen zu probieren.

Daher werde ich jetzt kund tun, was bei mir – nach ausgiebiger Erprobung – am besten funktioniert, also quasi das Eve-Spezial-Rezept. Ich kann jetzt von mir zwar nicht behaupten, ich wäre übergewichtig, aber ich habe auch Schwankungen, die mit “Fressphasen” zu tun haben, und die dann schon mal ein paar Kilos ausmachen, die mir nicht unbedingt reinlaufen.

Also, erstens. Warum hat Entgiften was mit Abnehmen zu tun?  Es gibt einige Sachen, die der Menschliche Körper nicht im Standardverfahren über Leber und Niere entgiften kann. Dazu gehören zum Beispiel die Giftstoffe aus dem Konsum von Schweinefleisch, dass dem menschlichen Fleisch sehr ähnlich ist und übrigens bei der Zersetzung auch Homotoxin produziert (Leichengift).  Wir wissen ja meist, wie belastet Schweinefleisch durch Hormone, Antibiotika, und Stress der Tiere ist – selbst wenn jemand jetzt keins mehr isst, hat er es evtl. früher getan und die Giftstoffe wurden nicht abgebaut, sondern eingelagert: In Fettzellen, bevorzugt im Bauchbereich (Rettungsring) und an den Oberarmen (“Waschfrauenoberarme”)

Wenn jetzt irgendwelche Diäten gestartet werden, führt das dazu, dass zwar Fett abgebaut wird, aber das Gift nicht mit kommt. Oft lagert sich Gift dann auch in Organen ein, die als Folge davon Tumore produzieren (Krebs), es gibt da interessante Literatur.

Dazu kommt, dass unsere Körper in der Regel übersäuert sind und wir zu wenig basische Mineralstoffe zu uns nehmen, wobei letztere “Jungs” genau die Kollegen sind, die Säure und auch Gifte binden und ausleiten können.

Zweitens: Maßnahmen.

Das heißt, eine Möglichkeit der Entgiftung und Entsäuerung ist der Konsum von besagten basischen Mineralstoffen (z.B. als Kombination in Basosyx oder Basica erhältlich), von “innen” also.

Eine unterstützende Entgiftungsform die ich als “halb innen” bezeichnen würde, ist die sogenannte “Ölziehkur”. Vorzugsweise mit Sonnenblumenöl, nimmt man 1 – mehrmals täglich einen Eßlöffel dieses Öls in den Mund (NICHT SCHLUCKEN) und zieht dieses Öl ca. 20 Minuten durch die Zähne und spült den Mund damit. Das Öl verändert seine Konsistenz ziemlich schnell und wird zum Schuss durch das “Ziehen” von Säuren und Giften weiß. Es wird ausgespuckt, der Mund zuerst kalt gespült und dann sofort die Zähne geputzt. Nebeneffekt: Macht schöne, weiße Zähne, da es Beläge entfernt. Das Ölziehen setzt im kompletten Körper Entgiftungsprozesse in Gang und bringt eingelagerte Giftstoffe wieder in aktiven Umlauf, so dass sie abgebaut werden können (kann zu Kopfschmerzen kommen)).

Von Außen können wir das auch angehen, und zwar mit basischen Bädern. Die teurere Variante ist die Benutzung eines basischen Badezusatzes (es gibt verschiedene im Reformhaus), wobei die exklusiven Zusätze noch gemahlene Edelsteine etc. enthalten und eine Menge kosten. Die einfachere und günstigere Version sind Salzbäder (mit Totem Meersalz z.B.), die stark entgiftend wirken – nicht abspülen, nur trocknen lassen,  oder das Abreiben der feuchten Haut mit Himalaya Kristallsalz (gibts in Seifen”form”) auch ohne Abspülen, oder die noch günstigere Version des Kernseife-Bades. Kernseife ist super günstig und man raspelt sie ins Badewasser, bis das Wasser milchig und undurchsichtig wird. Im Kernseifebad kann man mehrere Stunden bleiben, dabei alle 15 Minuten den Körper abrubbeln (peeling), Jucken heißt, dass durch die basische Wirkung Säurekristalle durch die Poren rausgezogen werden. Bäder mit totem Meersalz sollten nicht so lange dauern, sie strengen den Körper ziemlich an und entwässern auch. Ich persönlich stelle immer eine Flasche Wasser auf den Badewannenrand, das ich dann nebenher trinke. Als ich anfing, diese Bäder zu nehmen, hab ich die Wirkung etwas unterschätzt. Esu war so freundlich, mich mehrmals daran zu erinnern, das Bad zu beenden, und beim 3. Mal (des Nichtaussteigens) gab er mir die rote Karte. Warum, merkte ich dann, als ich aus dem Wasser kam. Ich bin fast umgekippt und mir wurde kurz schwarz vor den Augen.

Wer keine Badewanne hat, kann basische Fußbäder nehmen. Besonders der Bereich im Fußgewölbe zieht extrem Giftstoffe nach außen, (sogenannte “Schweißfüße” sind immer ein Symptom von massiver Übersäuerung), ansonsten gibt es auch noch die “basischen Socken” für Übernacht, die ich allerdings noch nicht ausprobiert habe. Ich beschränke mich immer gerne auf die komfortabelsten und effizientesten Methoden.

VIEL  Wasser trinken.

Gutes Wasser ist zur Ausleitung unerlässlich. Die meisten von uns sind schon chronisch dehydriert, was auch zu allen möglichen Problemen führen kann. Hierzu empfiehlt sich das Buch “sie sind nicht krank, Sie sind durstig” von dem iranischen Arzt, der im Gefängnis nur mit Wasser fast alles kuriert hat. Wer auch die Lehren von Masaru Emoto kennt, kann das Wasser vorher mit Symbolen der Entgiftung informieren (gibt”s z.B. Im Antares-Kartendeck von Werner Neuner, oder bei den Larimar-Symbolen, man stellt den Wasserkrug einfach eine Weile auf eine Symbolkarte und bittet um Übertragung) Auch eine schöne Möglichkeit der Information wäre die Blume des Lebens, oder das Wort Liebe, oder auch zweckmäßig “Reinigung”, kombiniert mit “Danke”.

Nahrungsergänzungsmittel

zu Entgiften, ohne basische Mineralstoffe nachzulegen, kann innerhalb von kürzester Zeit zu schweren Symptomen führen, die z.B. ähnlich wie Ischiasprobleme sind. Oft denken Leute, sie hätten ein Ischias-Problem, aber eigentlich haben sie nur die Konsequenzen des Entgiftungsprozesses.Ich persönlich habe in so einem Fall mit Schüsslersalzen gute Erfahrungen gemacht, das angewandte Salz ist vom Symptom abhängig, am besten ist aber, man beugt von Vornherein gleich vor und begleitet das Wassertrinken mit basischen Nahrungsmitteln und basischen Mineralstoffen als Ergänzung.Zum Entgiften  und Ausleiten sind bei den Schüsslersalzen die Salze Nr. 4 und 9 die bevorzugten Salze, in der Potenz D6 für die körperliche Ebene. Es gibt hierüber ausgezeichnete Literatur mit Dosierungsempfehlungen.

Auch interessant (aber teuer) sind die Nahrungsergänzungsmittel von GEMATRIA, die mit einem neuartigen Laser informiert sind, (Projekt von Dr. Todd Ovokaitys, nach Informationen, die Kryon duch Lee Carrol gab)

Ebenfalls einen Hinweis wert ist  die Leberreinigung (Kräutermischung) nach Dr. Hulda Clark,  wo z.B. bei Georg Keppler auf Gesund-im-Net gute Beratung liefert (hab ich selbst aber noch nicht ausprobiert)

DIE ZEIT

Der Körper hat Zyklen und er braucht Zeit für Entgiftung. Die Nacht mit der Ruhephase ist z.b. ein wichtiger Raum zur Regenerierung und Entgiftung, aber wenn wir effektiv abnehmen wollen, ist es angeraten, dem Körper mehr Zeit als üblich zur Entgiftung zur Verfügung zu stellen.

Wenn wir unsere gewohnten Mahlzeiten einnehmen, Frühstück, Mittagessen und Abendessen, dann bleibt nur die Nacht zur Entgiftung, weil der Körper ständig die neue Nahrung verarbeiten muss. Speziell, wenn wir später am Abend noch was essen, reduziert sich die nächtliche Entgiftungsphase beträchtlich.

Die Empfehlung lautet daher nicht nur (wie das chinesische Sprichwort sagt) Das Abendessen überlasse ich meinen Feinden,  sondern auch noch, das Frühstück ausfallen zu lassen (sofern jemand damit klarkommt.) Idealerweise wird zwischen 12 Uhr Mittags und 18 Uhr Abends gegessen, und der Rest gehört dem Körper zur Reinigung. Statt des Abendessens könnte man dann z.B. ein Entgiftungsbad nehmen.

BEWEGUNG

Bewegung ist für den Körper immer gut, sofern keine Gebrechen die Möglichkeit einschränken. Ein Spaziergang im Freien dient zusätzlich der Seele, und ist meines Ermessens nach den  Übungen in den so beliebten Fitness-Studios vorzuziehen. Allerdings sollte es immer ein DARF sein und kein MUSS.
Es gibt natürlich noch jede Menge andere Entgiftungstools, manche Leute fasten 1 Woche am Stück, andere trinken Weizengrassaft zur Schwermetallausleitung, und es gibt eine Fülle von weiteren Methoden. Das hier sind jetzt eben MEINE favorisierten Methoden, die bei mir sehr gut funktionieren. Ernährung im Allgemeinen ist ein großes Extra-Thema, dass jetzt den Rahmen dieses Beitrages sprengen würde.

Logischerweise sind dies nur persönliche Empfehlungen aus meinen Erfahrungswerten, ich habe mich schon jahrelang damit intensiv auseinandergesetzt, vor allem mit Prophylaxe, nicht zuletzt durch meine Ausbildung als Gesundheitspraktiker und meine Mitgliedschaft in der DGAM (Deutsche Gesellschaft für Alternative Medizin) Die Verantwortung für das was er macht  hat allerdings – wie immer – jeder selber.

Gruß Eve

Leserergänzung:
auch ich mache seit Jahren Entgiftungen und habe da ein ganz effektives Mittel gefunden zur Darmreinigung…es häutet den Darm von innen wie sich eine Schlange häutet…und da kommt unendlich viel alter Kram raus beim ersten Mal. Schau mal unter www.blessedherbs.com.
Die Testimonials sehen wirklich so aus wie auf den Fotos, wenn nicht noch heftiger… und danach ist dann Fasten und die anderen Entgiftungsmaßnahmen umso wirkungsvoller.
LG

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Sauerkraut-Kur

Sauerkraut wirkt entschlackend. Trinke 3 Wochen lang jeden Tag morgens, mittags und abends, jeweils vor dem Essen, ein kleines Glas Sauerkrautsaft aus dem Bioladen. Zusätzlich isst Du den ganzen Tag verteilt immer wieder kleine Portionen milchsauervergorenes Sauerkraut, vor oder zwischen den Mahlzeiten.

Das Sauerkraut kannst du nach Belieben würzen, z.B. mit Wacholder, mit Kümmel, mit einem Schuss Kürbiskernöl…

Auch als Salat mit Sauerkraut, roten Paprika-Stückchen, ein paar Tropfen Olivenöl oder Olivenöl, dazu qualitativ guter Käse (Bio, gentechnikfrei), Knäckebrot, Vollkornbrot (Bio), langsam essen.

Während der Kur viel rohes Obst und Gemüse essen, keine  Süßigkeiten und fetten Snacks. Bewegung an der frischen Luft unterstützt den Fettabbau!

Schon Pfarrer Kneipp schwörte auf Sauerkraut als Naturheilmittel bei allerlei Beschwerden. Einst ein Arme-Leute-Essen, genießt das wertvolle Kraut längst seinen Ruf als Gesundheitskost. Zu verdanken ist dies hauptsächlich der Milchsäure: Bei der Vergärung von Weißkohl zu Sauerkraut arbeiten natürliche Bakterien und Hefen den Kohl um, indem sie ihm bestimmte Stoffe entziehen und andere hinzufügen.Weiterer Vorteil: Die vielen gesunden Inhaltsstoffe bleiben durch die Milchsäure-Gärung erhalten. Zudem ist das Kraut mit 17 Kilokalorien pro 100 Gramm (roh) äußerst kalorienarm. Für den Verbraucher gilt: Frisches Sauerkraut (z. B. als Salat) ist am gesündesten, da sonst ein Teil der Vitamine verloren geht. Aus diesem Grund sollte man es auch nicht waschen. Am besten, man kauft das Kraut frisch im Reformhaus oder direkt beim Bauern. Wer das Kraut nicht roh mag, kann es auch zusammen mit einer Zwiebel, etwas Fett und Kümmel maximal 20 bis 25 Minuten sanft garen.

Bei welchen Beschwerden Sie besonders häufig Sauerkraut essen sollten:

* Immunschwäche: Sauerkraut ist eine wahre Vitamin C-Bombe (100 g enthalten ca. 20 mg) und enthält zusätzlich viel Folsäure, welche die Aufnahme von Vitamin C unterstützt. Wer seine Abwehr gezielt stärken will, sollte deshalb regelmäßig frisches Sauerkraut essen.

* Wundheilungsstörungen: Das Kraut ist ein großer Vitamin K-Lieferant. Eine Portion von 200 g enthält das 1,5-fache des Tagesbedarfs von 80 Mikrogramm. Das fettlösliche Vitamin fördert die Blutgerinnung und Wundheilung. Auch bei Gallenerkrankungen, Leberfunktionsstörungen und Blutverlusten (z. B. nach Operationen) besteht Vitamin K-Mangel.

* Darmerkrankungen: Der hohe Milchsäureanteil (mit 1,6 g pro 100 g Kraut übrigens mehr als im Joghurt) regeneriert zusammen mit B-Vitaminen angegriffene Darmschleimhäute. Die Milchsäurebakterien verhindern, dass sich schädliche Mikroorganismen im Darm breit machen. Dazu gehört auch die antibiotische und damit entzündungshemmende Wirkung gegen Salmonellen und Coli-Bakterien.

* Nervosität und Depressionen: Der im Kraut enthaltene Botenstoff Azetylcholin wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem. Manche Neurologen empfehlen ihren depressiven Patienten sogar eine Drei-Monats-Kur mit reichlich Sauerkraut.

* Hohe Blutfettwerte: Beim Gärungsprozess des Sauerkrauts entstehen große Mengen Cholin, auf dessen Zufuhr mit der Nahrung wir angewiesen sind. Das B-Vitamin ist am Fettstoffwechsel beteiligt und kann so hohe Blutfettwerte senken helfen.

* Herz-/Kreislauf-Erkrankungen: Die Milchsäurebakterien greifen in den Gallenstoffwechsel ein und senken so den Cholesterinspiegel. Die beste Herz-schützende Wirkung erzielt man, wenn man möglichst oft Sauerkraut mit fermentierten Milchprodukten kombiniert.

Tipp: Rohes Sauerkraut kann auch den Kater nach einer durchfeierten Nacht vertreiben. Der hohe Gehalt an Vitamin C und Milchsäure beseitigt Kopfweh, räumt den Darm auf und macht schnell wieder munter.

Quelle: Medical Mirror 12/05

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Erdäpfelsuppe

1588 von dem Botaniker Charles de l’Ecluse als Stauden nach Wien gebracht, hielt man die Erdäpfel lange Zeit für schädlich und giftig. Als dann aber während der Napoleonischen Kriege Nahrungsmittelknappheit herrschte, gewannen sie schlagartig an Beliebtheit. Seither sind sie aus der Wiener Küche nicht mehr wegzudenken und kommen in unterschiedlichsten Varianten immer wieder auf den Tisch: als Salat, gekocht, gebraten, geröstet, püriert oder als Teig für Knödeln und Nudeln. Besonders köstlich schmeckt die Wiener Erdäpfelsuppe, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Portionen: 4-6 Portionen

Zutaten:

  • 1 1/2 Liter Rindsuppe
  • 300 g Erdäpfel
  • 100 g Pilze (frisch, Steinpilze, Eierschwammerl etc.)
  • 50 g Frühstücksspeck
  • 50 g Zwiebeln (gehackt)
  • 120 g Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie, gelbe Rüben)
  • 4 EL Butterschmalz
  • 1 EL Mehl
  • 125 ml Schlagobers
  • 1 Lorbeerblatt
  • Majoran
  • Kümmel (gemahlen)
  • 1-2 Knoblauchzehen (zerdrückt)
  • Pfeffer (aus der Mühle)
  • Salz
  • Schuss Weißwein
  • Schnittlauch (zum Bestreuen)

Zubereitung:

Erdäpfel und Wurzelgemüse in etwa 1 cm große Würferl schneiden und im Verhältnis 1:2 aufteilen. Pilze mit einem feuchten Tuch oder Schwamm putzen, Stiele von den Kappen trennen und in mundgerechte Stücke schneiden. In einer Kasserolle Butterschmalz erhitzen und gehackte Zwiebeln darin hell anschwitzen. Ein Drittel des Gemüses und der Erdäpfel sowie die Pilzstiele zugeben und kurz durchrösten. Mit Mehl stauben und mit einem Schuss Weißwein ablöschen. Mit ca. 1 1/4 Liter Rindsuppe aufgießen und glatt rühren. Aufkochen lassen und mit Majoran, Lorbeerblatt, Kümmel, zerdrücktem Knoblauch, frisch gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Etwa 10 Minuten kochen lassen. Lorbeerblatt entfernen, Suppe pürieren und abseihen. Restliches Gemüse und Erdäpfel in der zurückbehaltenen Rindsuppe ca. 10-15 Minuten weich dünsten. In einer Pfanne den kleinwürfelig geschnittenen Speck auslassen und die Pilzköpfe darin anrösten. Nun Pilze, weich gedämpftes Gemüse und Erdäpfel unter die Suppe mengen. Schlagobers einrühren und nochmals kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In heiße Suppenteller oder Schalen füllen und mit gehacktem Schnittlauch bestreuen.

Garungsdauer: ca. 15-20 Minuten

MÜSLI

Lokal in Wien – Bagels & Müsli:
http://www.cornsnpops.com

ENERGIEBÄLLCHEN
300 g     Weizen- oder Dinkelmehl, frisch gemahlen
100 g     Kokosraspel
3 EL     Mandeln, Mandelmus oder Nussmus
1 TL     Butter
1 TL     Kakaopulver
1 Handvoll  Rosinen
5 EL     Honig
1 Prise     Zimt
1 Prise     Kardamom
1 Prise     Cayennepfeffer
etwas Salz

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander mischen und nach und nach so viel Wasser dazugeben, dass eine formbare Masse entsteht. Mit den Händen ca. 20 kleine Bällchen formen, in Kokosraspel wälzen.

Am besten schmecken sie, wenn sie eine Nacht gezogen haben.

Tipp: mehr Gewürz, weniger Mehl, mehr geriebene Mandeln und Nüsse verwenden.

LADOOs (Indische Liebesbällchen)
450 g    Kichererbsenmehl
1/2Tasse    Ghee = geklärte Butter
1/2 Tasse    Zucker
1/2 Tasse    Kondensmilch
1 ½ Tassen    Wasser
1 kg    Ghee zum Fritieren
120 g    gehackte Mandeln
90 g    gehackte Pistazien
120 g    Rosinen
10 Stück    Kardamomkapseln

Zubereitung der Ladoos:
Gheefett schmelzen, zusammen mit Kichererbsenmehl, Kondensmilch und Wasser in eine Schüssel geben und zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren.
Gheefett zum Fritieren erhitzen, mit einer löchrigen Schöpfkelle den Teig über das heiße Fett halten, dabei sollte der Teig durch die Löcher der Schöpfkelle tropfenförmig in das heiße Fett laufen und ständig rühren, damit sie nicht zusammen kleben. Die fertigen Klößchen abschöpfen und beiseite stellen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.
Die fertigen Klößchen in einer Küchenmaschine zerkleinern. Währenddessen, aus einer Tasse Wasser und 1 1/2 Tassen Zucker einen Zuckersirup herstellen, dieser sollte fadenförmig vom Löffel fallen.
Mandeln und Pistazien in dem Gheefett bei mittlerer Hitze ca. 1 min. frittieren, herausnehmen und beiseite stellen. Das Ghee bis auf 1-2 Tassen aus dem Topf nehmen, die Rosinen hineingeben und solange frittieren bis sie dick werden, herausnehmen und auch beiseite stellen. Die Kardamomkapseln in einen Mörser geben und fein zermahlen.
Nun die zerkleinerten Mini-Bällchen, Zuckersirup, Mandeln, Pistazien, Rosinen und Kardamom zusammenmischen und verkneten. Daraus können kleine Kugeln geformt werden. Diese abkühlen lassen und servieren.

Tibetische Kräuter als Verdauungsfeuer für die Festtage

Quelle: Der Einkauf (Internet)

Autor: Sana Brauner am 11. Nov 2010

Neue Rezeptur aus der tibetischen Gesundheitslehre, bestehend aus fünf pflanzlichen Komponenten, macht fettreiche Winterkost verträglicher

Zu Zeiten von Martinigansl, Advent- und Weihnachtsfeiern lassen sich fettes Essen und ein voller Magen nicht immer vermeiden. Gerade sie sind es allerdings, die laut der Tibetischen Medizin eine gute Verdauung behindern. In der traditionellen tibetischen Gesundheitslehre unterstützt eine Kombination aus fünf pflanzlichen Komponenten Magen und Darm bei der Verdauung: Granatapfelsamen, Galgantwurzel, Langer Pfeffer, Kardamom und Zimtkassia. Sie vermindern ein unangenehmes Völlegefühl, Übelkeit und Aufstoßen nach dem Essen, in dem sie den Gallenfluss fördern und die Produktion von Magensekret und Speichel anregen. Zudem wirken sie antioxidativ, entblähend und für das Verdauungsfeuer stärkend.

Tibetische Kräuter als Verdauungsfeuer für die Festtage

Um die Verdauungshitze gezielt zu steuern und um Beschwerden, wie Völlegefühl, Sodbrennen und Blähungen zu vermeiden, setzt die tibetische Gesundheitslehre auf pflanzliche Vielstoffgemische, wie zum Beispiel auf die Rezeptur Se ‘bru 5, bestehend aus Granatapfelsamen, Galgant, langer Pfeffer, Kardamom und Zimtkassia.
Granatapfelsamen: wirken antimikrobiell und steigern generell die Verdauungshitze. Sie werden eingesetzt bei Verdauungsstörungen, Appetitverlust und Blähungen, welche durch mangelhafte Verdauungswärme ausgelöst werden.
Galgant: fördert den Speichelfluss.
Langer Pfeffer: wird bei „kalten Störungen“ wie Magenverstimmungen, Blähungen und Magenübersäuerung angewendet.
Kardamom: verdauungsfördernd und magenstärkend, appetitanregend und wärmend, fördert die Gallenbildung sowie die Gallensekretion. Kardamom ist gut gegen Blähungen und hat eine ausgewiesene antibakterielle wie auch antivirale Wirkung. Anwendungsbereiche: kalte Nieren- und Magenleiden sowie Magenverstimmung.
Zimtkassia: beruhigt den Darm, hat eine stärkende Wirkung bei Nierenschwäche oder Kältegefühl.

Die Kombination dieser Gewürze und Pflanzenextrakte wird als Padma Digestin in der Schweiz hergestellt und in österreichischen Apotheken angeboten. Preis für 40 Kapseln: 15,20 €

Martinizeit… Quelle: der Einkauf (online)

10 Gründe für eine gänsefreundliche Martinizeit

Autor: Harald Ullmannam 04. NovemberDie Martinsgans soll leben! Der heilige Martin war ein barmherziger Mann,der mit einem armen Bettler seinen Mantel teilte. Die folgenden 10 Gründenfür einen gänsefreundlichen Martinstag dürften also “gans” in seinem Sinnesein: 

Martini – Martinigans – Martinifeier – auch Zeit zum Überdenken, dass unser beliebtes Martini-Essen sich des Lebens erfreut und geschnattert hat…

 Gans ohne Qual

1. Gänse sind liebenswürdige und intelligente Wesen. Früher liefen sie in Gruppen über den Hof und schnatterten wenn jemand kam so laut, dass kaum ein Einbrecher sich an ihnen vorbeigetraut hätte.

2. Gänse sind sehr anhänglich und bleiben ihren Gänsepartnern bis zum Tod treu. Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz sieht darin Parallelen zu uns Menschen. Auch sie trauern um ihren Partner wenn er stirbt.

3. In den Mastbetrieben, aus denen die Gänse kommen, die zur so genannten “Martinsgans” zubereitet werden sollen, herrschen rüde Umgangsformen mit den Tieren vor. Es geht darum sie möglichst schnell an Gewicht zulegen zu lassen, um sie mit größtmöglichem Gewinn zu verkaufen.

4. Die gezüchteten Gänse leiden sehr häufig unter den Auswirkungen der Überzüchtung und unter den engen Haltungsbedingungen: Gelenkentzündungen, Atemnot, Herzanfälle, gebrochene Beine oder sogar der vorzeitige Tod durch das Zertrampeln durch Artgenossen sind die Folge.

5. Vor der Schlachtung reißt man den Tieren die Federn oft ohne Betäubung aus, um die Daunen zu gewinnen und die Mitarbeiter gehen dabei keineswegs zimperlich mit den Gänsen um. Ganze Hautstücke werden mit ausgerissen.

6. Im Anschluss werden die Gänse, wie es auch bei Hühnern der Fall ist, kopfüber an ein Fließbandsystem eingehängt, kurz betäubt, um dann mit einem rotierenden Messer die Kehle aufgeschlitzt zu bekommen. Häufig scheitert eine vollständige Betäubung und die Gänse erleiden furchtbare Schmerzen vor ihrem Tod.

7. Das Leben der Gänse endet mit circa 10 Wochen. In diesem Alter sind sie genaugenommen noch Gänsekinder. Ihre natürliche Lebenserwartung liegt bei bis zu 25 Jahren.

8. Die Gänse bekommen, wie alle Tiere in Mastbetrieben, Getreide gefüttert, das auch für den menschlichen Verzehr geeignet wäre. Damit werden wichtige Ressourcen verschwendet. Der Anbau in Monokulturen und die Importe aus der „Dritten Welt“ wirken sich negativ aufs Klima und die Welternährungslage aus.

9. Mit dem Gänsebraten nehmen wir nicht nur das tote Fleisch eines Tieres zu uns, sondern auch das in ihm enthaltenen Antibiotika, Cholesterin und Fett. Schon der eigenen Gesundheit zuliebe ist eine pflanzliche Alternative empfehlenswert.

10. Das Hefegebäck, das ebenso traditionell anlässlich des Martinsumzugs verteilt wird, kommt bei Groß und Klein übrigens auch sehr gut an. Ansonsten: Wie wär´s mit einem veganen „Gänsebraten“?
Siehe Link dazu: Rezept gänsefreundlicher veganer Gänsebraten (Quelle: www.peta.de)

Gänsefreundlicher Gänsebraten

Zutaten:

2,7 kg fester Tofu

Maisbrot-Füllung

250g kleingeschnittene Zwiebel
250g kleingeschnittener Sellerie
1 Essl. Sesamöl
1/2 Teel. Salbei
1/2 Teel. Thymian
1 Teel. Petersilie
Salz und Pfeffer nach Geschmack
750g in Würfel geschnittenes Weizen-Vollkornbrot
500g in Würfel geschnittenes Maisbrot
100 ml Gemüsebrühe
ggf. 250 g Walnüsse oder Pecannüsse


Zum Bestreichen:

100 ml Sesamöl
4 Eßl. Sojasauce


Zubereitung:

Den Tofu eine Stunde vor der Zubereitung zerquetschen und in einen Seiher in ein dünnes Tuch oder ein sauberes Geschirrtuch packen. Den Seiher auf eine große Schüssel stellen, um die Flüssigkeit aufzufangen. Nun einen schweren Gegenstand auf den Tofu geben, um ihn zu pressen.

Für die Füllung die Zwiebel und den Sellerie im Sesamöl schmoren. Die Gewürze mit den Brotwürfeln mischen. Alles zusammengeben und mit genügend Gemüsebrühe zu einer Masse verbinden. Ggf. noch Nüsse hinzufügen.

Den Backofen auf 200°C / Gas 6 vorheizen.

Den abgetropften Tofu nun mit den Händen so formen, daß ein Hohlraum in der Mitte entsteht. Die Füllung dort hineingeben und festdrücken. Den Tofu nun auf ein gefettetes Backblech geben, dabei das Tuch entfernen. Den Tofu mit 3/4 der Sojasauce-Sesamöl-Mischung bestreichen, mit Folie abdecken und 1 Std. backen. Dann die Folie entfernen, mit der übrigen Flüssigkeit bestreichen und wieder in den Ofen geben. Ohne Abdeckung noch einmal 20 Minuten backen, bis der “Gänsebraten” goldbraun ist. Auf einer Servierplatte anrichten und mit vegetarischer Soße servieren

Vegetarische Sauce

Zutaten:

1 kleingeschnittene Zwiebel
2 Eßl. Öl
100 g in Scheiben geschnittene Champignons
5 Eßl. Mehl
400 ml Gemüsebrühe
100 ml Sojasoße
100 ml Wasser

Zubereitung:

Die Zwiebel in dem Öl glasig dünsten. Die Champignons hinzufügen und eine weiter Minute dünsten. Das Mehl, die vegetarische Bouillon und das Wasser in ein Glas mit Deckel geben und durch Schütteln die Zutaten gut vermischen. Zu der Zwiebel und den Pilzen geben. Die Sojasoße untermischen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis die Soße andickt.

Ergibt 20-24 Portionen


dazu passt:

Süsskartoffeln “Orangina”

Zutaten:

6 gebackene Süßkartoffeln
5 Eßl. Orangensaft
1/2 Teel. geriebene Orangenschale
1/2 Teel. geriebene Zitronenschale
1 Teel. frische Ingwerwurzel, gerieben
Prise gemahlene Muskatnuß
2 1/2 Eßl. Ahornsirup
Prise Salz, nach Geschmack
leicht geröstete, gehackte Pecannüsse


Zubereitung:

Den Backofen auf 180°C/Gas 4 vorheizen. Die Süßkartoffeln schälen, mit den restlichen Zutaten in eine Küchenmaschine geben und sämig mixen. Das Purée in einer feuerfesten Form ungefähr 15 Minuten backen. Mit den Pecannüssen garnieren und heiß servieren.

Tipp: Einen besonders festlichen Effekt können Sie erzielen, wenn Sie das heiße Purée in ausgehöhlten Orangenhälften serveiren und mit Pekannüssen garnieren.

Ergibt 6 Portionen

als Dessert:

Preiselbeer-Birnen Auflauf

Zutaten:

Für die Füllung:

700 g geschälte, entkernte Birnen, in Scheiben geschnitten
175 g frische (oder eingefrorene, aufgetaute) Preiselbeeren
4 Eßl. Zucker
1 Eßl. zerlassene Margarine
1 Teel. gemahlener Zimt

Knetteig für die Auflaufform:

125 g Margarine
100 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1/2 Päckchen Vanillezucher
2 EL kaltes Wasser

Für die Streusel:

50 g Zucker
100 g Mehl
50 g weiche Margarine


Zubereitung:

Den Backofen auf 190°C/Gas 5 vorheizen.
Alle Zutaten für die Füllung in eine große Schüssel geben und gut mischen. Darauf achten, daß die Birnenstücke gleichmäßig mit Zimt überzogen sind. Die Mischung in die Auflaufteigkruste geben.

Für die Streusel Zucker, Mehl und Margarine verkneten. Falls erforderlich noch Mehl hinzufügen. Die Streusel gleichmäßig über die Birnenfüllung verteilen, bis sie vollständig überdeckt ist.

Bei 190°C/Gas 5 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 170°C/Gas 3 verringern und weitere 30 Minuten backen oder solange, bis die Streusel goldbraun und die Birnen und Preiselbeeren weich sind (mit einem Zahnstocher testen). Vor dem Servieren mindestens 1 Stunde lang abkühlen.

Ergibt 8 Portionen

Topinambur-Rezepte

Quelle: gesundheit.gv.de

In den letzten Jahren hat die Knollenfrucht Topinambur eine Renaissance erlebt und mit ihrem nussigen Geschmack die Küchen erobert.

Pflanzenkunde

Topinambur (Helianthus tuberosus) zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist mit der Sonnenblume (Helianthus annuus) verwandt. Die ein bis drei Meter hohe Staude bildet gelbe Blüten und hat unterirdische Ausläufer, die in länglich-spindelförmigen oder rundlichen, kartoffelgroßen Knollen enden. Form und Farbe der essbaren Knollen sind sortenabhängig und reichen von beige-braun bis violett-braun. Die Farbe des Fruchtfleisches kann weißlich-beige über gelb bis bräunlich sein. Das Aussehen der Knolle erinnert ein wenig an die Ingwerknolle.

Bekannt ist Topinambur auch unter den Bezeichnungen Erdartischocke, Erdbirne, Erdsonnenblume, Knollensonnenblume und Indianerknolle. Topinambur wurden Anfang des 17. Jahrhunderts von Nordamerika nach Europa eingeführt, wurden nach und nach aber vom Erdapfel verdrängt.

Topinamburknollen können von Herbst bis zum erneuten Austreiben im Frühling geerntet werden und sind aus heimischem Anbau von Oktober bis März erhältlich – vorrangig auf Gemüsemärkten.

Topinambursorten sind Topstar (weiß, birnenförmig), Gigant und Lola (rund, rötlich).

Inhaltsstoffe

Topinambur weist mit ca. 30 kcal/100 g einen geringen Kaloriengehalt auf, sättigt aber aufgrund des hohen Ballaststoffanteils sehr gut. Der Gehalt an Ballaststoffen ist im Vergleich zum Erdapfel um ein Vielfaches höher – Topinambur: 12,1 g/100 g, Erdapfel: 2,1 g/100 g. Topinambur enthält den für den menschlichen Organismus nicht verdaulichen Ballaststoff Inulin. Inulin wirkt positiv auf die Verdauung, kann bei übermäßigem Verzehr aber zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall führen. Topinambur enthält Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2 und Niacin. Die Gehalte an den Mineralstoffen Eisen, Kalium und Kalzium sind im Vergleich zum Erdapfel deutlich höher.

Verwendung und Zubereitung

Der Geschmack der Topinamburknolle ist leicht nussig bis süßlich und erinnert an Artischocken und Maroni. Die Knolle ist vielseitig einsetzbar und kann im Gegensatz zum Erdapfel auch als Rohkost gegessen werden. Der nussige Geschmack von Topinambur kommt bei gekochten oder gerösteten Knollen stärker zum Vorschein. Die rohe Knolle ist knackig und hat einen leicht erdigen Geschmack. Die Schale ist zum Verzehr geeignet, kann bei empfindlichen Personen jedoch zu Verdauungsbeschwerden führen. Um eine Verfärbung der rohen, geschälten Knolle zu vermeiden, kann diese in Zitronenwasser gelegt werden. In blanchiertem Zustand lässt sich die Schale leichter entfernen. Die Garzeit beträgt im Ofen als ganze Knolle ca. 30 bis 45 Minuten, in Wasser gekocht ca. zehn Minuten (in Würfel geschnitten in wenig Wasser) oder in Scheiben gebraten fünf bis sieben Minuten. Topinambur kann gut mit Kräutern wie Petersilie, Estragon, Majoran oder Minze kombiniert werden. Gewürze wie Muskat, Senf und Kren unterstreichen seinen nussigen Geschmack. Auch Zitrone harmoniert gut mit Topinambur.

Verwendung von Topinambur in der Küche:

  • gehobelt oder geraspelt in Salaten (roh)
  • in Suppen oder Saucen
  • in diversen Gemüsegerichten wie z.B. Aufläufen oder Geröstel
  • als Ersatz für Erdäpfel (z.B. als Püree)
  • als Beilage zu unterschiedlichsten Gerichten

Gerösteter Topinambur kann als Kaffeeersatz verwendet werden.

Lagerung

Topinambur ist winterfest und verträgt Temperaturen bis zu minus 15 Grad. Daher kann er an frostfreien Tagen durch den Winter hindurch geerntet werden. Die Knollen sollten kühl und dunkel gelagert werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Topinambur vier bis fünf Tage haltbar.

Zum Lagern im Kühlschrank Knollen in ein feuchtes Tuch wickeln.

Aus Wikipedia (auszugsweise) – Details & Quellennachweise dort nachzulesen:

Der Geschmack der Topinamburknollen ist süßlich, die Konsistenz der Knolle wässrig und sie erinnert an Artischockenböden.Die Knolle kann sowohl roh in Salaten als auch in Salzwasser gekocht verzehrt werden.Auch frittiert wie Kartoffeln sind sie zum Essen geeignet. Ebenso kann ein Saft als Getränk zubereitet werden.Unter saurem Milieu kann dieser eingedickt werden und ergibt einen 90%igen Fructosesirup. Der goldgelb bis braune Topinambursirup wird als alternatives Süßungsmittel verkauft.

Besonders hervorzuheben ist als Inhaltsstoff Inulin, ein Polysaccharid, das für Diabetiker besonders verträglich ist. Inulin aufgespalten ergibt Fructose mit 1,5 bis 2facher Süßkraft gegenüber Zucker (Saccharose). Inulin ist neben dem hohen Ballaststoffgehalt wichtig bei der Zusammenstellung von Diät-Mahlzeiten. Auch der Eiweiß-Gehalt ist mit 2 bis 3 % recht hoch.Der Gehalt an Inulin ist zum Erntebeginn am höchsten und fällt nach und nach ab. Der Gesamtgehalt an Zuckerstoffen bleibt aber gleich.

Da die Knollen nur eine dünne Haut haben, trocknen sie leicht aus und werden welk. Anders als Kartoffeln sind sie deshalb nur wenige Wochen offen lagerbar.Dies geschieht nach dem Kauf am besten foliert im Kühlschrank. Nach der Ernte müssen die Knollen frostfrei gelagert werden, weil sie dann nicht mehr frosthart sind.Die Luftfeuchte sollte zur Lagerung bei etwa 90 % liegen. Die Temperatur am besten nahe 1 bis 2 °C oder eingeschlagen in Erde. So sind sie einige Monate haltbar.Bis zu 6 Monate Lagerung sind in Mieten in der Erde möglich.Durch ein neuartiges Infrarot-Trocknungsverfahren kann küchenfertiges Topinambur erstmalig ganzjährig verfügbar gemacht werden.

Brennerei

Topinambur wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts für das Brennen von Destillaten verwendet…

Quelle: chefkoch.de

Topinambur-Spinatstrudel


Zutaten für 4 Personen
500 g Spinat, am besten frisch, oder TK
1 Kopf Mangold
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
 n. B. Feta-Käse oder Parmesan
250 g Topfen
Salz und Pfeffer
 n. B. Kräutersalz
500 g Topinambur, oder auch Kartoffeln
1 Pkt. Blätterteig oder Strudelteig
1 Ei
Fett zum Anbraten

Zubereitung

Topinambur oder Kartoffeln dämpfen, schälen und pressen bzw. sehr klein würfeln. Mit dem Topfen vermischen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Geschmack auch mit Kräutersalz. Die Zwiebel würfeln und anschwitzen, den Knoblauch kurz mitrösten.
Spinat und Mangold waschen und von den Stielen entfernen und zu den Zwiebeln geben. Kurz mit andünsten.
Ofen auf etwa 180 Grad vorheizen.
Die Topfenmasse und den Spinat grob vermengen. Nach Geschmack kann man auch Feta würfeln und zur Masse mischen, oder etwas Parmesan. Noch etwas salzen und pfeffern und auf dem ausgerollten Blätterteig oder Strudelteig verteilen. Den Strudel zusammenrollen, mit verquirltem Ei bestreichen und ins vorgeheizte Backrohr schieben. Etwa 45 min backen.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal

Quelle: checkpot

TOPINAMBUR REZEPTE von anna

Fast wie Erdapfel, aber doch ganz anders
Topinambur kann weitgehend gleich wie der gute alte Erdapfel verwendet werden. Es gibt aber ein paar wichtige Unterschiede: Zum einen der Geschmack – er ist etwas süßlicher, fast artischockig. Auch die Konsistenz ist weniger mollig (bedingt durch einen geringeren Anteil an Kohlehydraten). Zum anderen die Verarbeitung – durch das knubbelige Äußere ist die Schälarbeit eher mühsam. Außerdem tendiert das Fruchtfleisch, vor allem bei zu langem Kochen, zum großzügigen Hängenbleiben an der Schale. Es ist für Küchenfaule also ratsam, die Schale sowohl mit zu verarbeiten als auch mit zu verspeisen. So kriegt man auch gleich mehr Vitamin- und Ballastmaterial ab.

Roh und süß
Der Topinambur kann, und auch das ist anders als beim Erdapfel, roh gegessen werden. Hier bietet sich ein Raspeln und Mischen mit Apfel an. In eine Art Bircher Müsli passt er super hinein, oder in Eigenkreationen mit jeglichem Obst, Milchprodukt, Knusperflocke.

Roh und salzig
Natürlich geht auch alles Salatartige, eine geraspelte Wintergemüse-Mischung mit Kernöl beispielsweise. Im Idealfall mit Kernen und Nüssen.
Für mich persönlich führt das aber in eine kulinarische Sackgasse; man kann auch sagen, das schmeckt dann alles zu gesund. Daher: weiter mit den Salaten, aber wir kochen richtig!

Salate
Hier kommen zwei Beispiele für schöne kalte Gerichte. Ob wir das jeweils Salat oder Antipasti nennen, müssen wir in Eigenverantwortung entscheiden.

Mit gekochtem Topinambur: Schälen (vorsichtig – siehe oben!) und in Würfel schneiden. Während die Knollen kochen, einige Tomaten (etwa ein Viertel der Topinambur-Stückzahl) einritzen und in den Topf dazulegen, damit sie sich schälen lassen. Abziehen, entkernen und klein würfeln. Beide Würfelsorten gemeinsam mit dem Saft einer halben Zitrone, Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer, zerrupften Basilikumblättern und Olivenöl vermischen, am besten lauwarm genießen.

Mit gebratenem Topinambur: Die rohen Knollen (im besten Fall gewaschen und gebürstet) in dünne Scheiben schneiden und beidseitig in Olivenöl anbraten. Dabei nur so viele Scheiben in die Pfanne geben, dass sie nicht übereinander liegen, logisch, sonst erfolgt kein Brat-Effekt. Zum Schluss salzen und etwas kleingekriegten Knoblauch dazugeben. Diese Scheiben schmecken auch einfach so gut, besser allerdings zum Beispiel mit Rucola und halben Kirschtomaten, am allerbesten kommt noch ein Walnusspesto dazu: Zwei Löffel Walnüsse mit einem Bund Basilikum cuttern oder mörsern, etwas Zitronensaft, Salz und Olivenöl nach Bedarf dazugeben. Oder fertiges Pesto mit gehackten Nüssen mischen. Oder fertiges Nusspesto verwenden.
Die ganzen Zutaten nun entweder wild vermischen oder schön anrichten, also unten die grünen Blätter, mariniert, oben mittig die Scheiblein, rundum die roten Tomaten und über alles gekleckst das Nusspesto. Die Kirschtomaten können auch noch ‘geschmolzen’ werden, also kurz in heißem Olivenöl geschwenkt. Nobel!

Topinambur zum Trinken
Hier noch ein Getränkevorschlag: Topinambur mit Schale würfeln, in Wasser (gleich viele Milliliter wie Knollengramm) aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und noch einige Minuten ziehen lassen, die Stücke sollten schön weich sein. Alles zusammen mixen, abseihen, kalt werden lassen. Dann mit Apfelsaft mischen, und zwar eineinhalb mal so viel, wie vorher Wasser verwendet wurde. Alles klar?


Wir fassen zusammen:

Der Topinambur kann in Würfeln, in Scheiben oder ganz, roh, gebraten, gekocht, gedämpft, im Rohr gebacken, gratiniert und püriert werden, gegessen, getrunken, süß, sauer, salzig. Er verträgt sich gut mit Muskatnuss, Petersilie, Zitronensaft und mit allem, was nussig schmeckt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Rezepte: anna

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Heilung im Anmarsch ……….

http://www.rumoro.de/heilkraeuter-und-besondere-pflanzen/articles/knoblauch-sirup-das-wundermittel.html

(das Rezept hab ich nicht ausprobiert… denkt an Eure Eigenverantwortung!)

Hoher Blutdruck normalisierte sich bei einer Leserin……….
Knoblauchsirup – das Wundermittel?
Eine berühmte Heilerin in Los Angeles hat von drei merkwürdigen Besuchern die sie “Engel” nannte das Rezept für einen heilkräftigen Sirup erhalten mit der Bitte, sie soll dieses Rezept an so viele bedürftige Menschen wie nur möglich sofort weitergeben. Das Rezept wird aus allgemeinen Zutaten vorbereitet, nur die Art der Zubereitung ist ungewöhnlich.

“Dieser Sirup ist richtig erstaunlich” sagte Frau Ritkess, die diese Medizin für ihre Arthritis verwendete. “Es kostet knapp einige Dollar um nach ein paar Wochen der Einnahme davon, eine totale Besserung des physischen und des geistigen Zustandes zu erfahren. Ich nehme täglich einen vollen Teelöffel davon und ich weiss dass es bei mir Wunder bewirkt hat”.

Frau Ritkess führt ein Heilzentrum und bietet auch natürliche Alters-Heilmittel an. Sie hat das Rezept sofort zubereitet und eingenommen. Alle Zutaten gehörten zu Produkten die in fast jeder guten Küche vorhanden sind.”

“Es war unglaublich wie dieser Sirup auf mich wirkt!” sagt sie. “Meine Arthritis und mein Hautglühen sind weg, sogar Zahnfleisch und Haare sehen gesünder aus. Ich bin guter Laune wie ein Teenager. Das Rezept habe ich schon an hunderte, bedürftige Leute verteilt. Allen wurde dadurch geholfen. Egal ob Akne, Depression, Herzkrankheiten, sogar Krebs soll geheilt sein – der Sirup ist einfach wunderbar!”

Das Rezept:
Es sollte eine genügend grosse Menge Knoblauch-Sirup für einige Wochen zubereitet werden!
Der fertige Knoblauch-Sirup wird verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt.

Täglich wird vor einer Hauptmahlzeit, ein voller Teelöffel davon eingenommen.

Zutaten für den Knoblauch-Sirup

Eine Tasse (150ml) Grünen Tee, sehr stark, frisch gekocht (10Min)
Ein Teelöffel voll ASA FOETIDA pulver (Apotheke, Reformhaus)
Zwei (gestrichene) Teelöffel voll CAYENNEPFEFFER
Vier Teelöffel voll guten Apfelessig,
Fünf Suppenlöffel Kleehonig
Drei Suppenlöffel voll Olivenöl
Zwei Suppenlöffel voll frisch klein gehacktem, Knoblauch

Den Knoblauch im Olivenöl 2 Minuten sotieren (andünsten), dann mit dem Tee ablöschen, die Pulver einrühren, den Apfelessig und zuletzt den Honig. Unter ständigem rühren alles 5-6 Minuten köcheln.

Abkühlen lassen und in ein Glas mit Deckel einfüllen. Den Sirup, im Glas verschlossen, kühl aufbewahren. Die aufgeführte Menge sollte ein Monat lang ausreichen für eine Person.

Frei übersetzt aus dem Englischen von Albert Thiess
Quelle: Harmonic Response Messenger, 1362 Wilson Creek Road Ellensburg WA98926 USA
(das Rezept hab ich nicht ausprobiert… denkt an Eure Eigenverantwortung!)

Salsa Criolla

Donnerstag, 15. September um 18:00 – 16. September um 21:00

Ort
Brodingberg

Erstellt von

Unter dem Motto “Meisterliches Handwerk für mehr Lebensqualität in der Region” steht die 1. Nacht des Genusses. Von 18.00 bis 21.00 Uhr öffnen wir unsere Essig- und Senfproduktion und Sie können fragen, ermitteln, anschauen, kosten, riechen, gustieren……Die Kochschule Grünes Zebra bietet saisonale Aufstriche, Dips und Salsas! Holen Sie sich kulinarische Tipps UND das Rezeptheft!Gusto bekommen?
…Hier eine kleiner Vorgeschmack:Salsa Criolla
8 Paradeiser
2 EL Zwiebel, fein gehackt
3 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 EL Essig (Pölzer Apfel Balsam Himbeer, Pölzer Apfel Holunderblüten)
1 Spritzer Apfel Chili Essig
1 TL Oregano, fein gehackt
4 EL Öl, kalt gepresst
Salz, Pfeffer, Chili
Petersilie, frischer Koriander (Ersatz: zerstoßene Korianderkörner)Paradeiser in kleine Würfel schneiden und mit Zwiebel, Knoblauch, Essig und Gewürzen vermischen. Am Schluss langsam das Öl unterrühren und abschmecken. Petersilie oder frischen Koriander hacken und über die Salsa streuen.

Nuss-Schnaps

Hier ein Rezept für einen guten Nuss-Schnaps:
10 grüne (unreife) Nüsse vom Walnussbaum ernten und zerkleinern, dabei unbedingt Handschuhe anziehen (färbt)! Mit 1 Zimtstange, 2 Sternanis, 3-4 Gewürznelken, 100 g Zucker in einem Liter Korn ansetzen und 5-6 Wochen an einen warmen, sonnigen Platz stellen (Fensterbank) und täglich gut durchschütteln. Dann filtern und in Flaschen abfüllen, eventuell ein paar Monate nachreifen lassen.

Frühling, Ostern, zu viele Eier….?
Wie wär’s mal mit Kren-Eiern?

Hartgekochte Eier schälen, in Scheiben schneiden, auf flachen Tellern anrichten, mit feingeriebenem frischem Kren überstreuen, nach Geschmack mit Apfelessig “aromatisieren”, mt frischem Grün dekorieren. Fertig!

Arlberger Mohr im Hemd
Der extremste Mohr, den es je gab!

Zutaten:


Für den Mohr:
40 dag Brotbrösel
25 dag Butter
10 dag Kakao
5 dag Staubzucker
4 bis 5 Eidotter (Eiweiß fürs Hemd)
0,75 l Milch
1 El. Zimtpulver
Für das Hemd:

15 dag Puderzucker (Staubzucker)
Eiweiß (Eiklar) von 4 – 5 Eiern
2 ganze Zitronen – nur den Saft

Zubereitung:

Brösel in Butter rösten. Kalt werden lassen.
Kakao und 5 dag Zucker in Milch aufkochen. Kalt werden lassen.
Die Eidotter und die Kakaomilch zu den Bröseln geben, ebenso den Zimt Alles gut vermengen. In eine gut gefettete Form geben und im Wasserdunst eine dreiviertel Stunde kochen und dann stürzen.
Alles gut zudecken.

Das Hemd:
Eiweiß, Zitronensaft und 15 dag Zucker gut schlagen.

Der Mohr darf nicht zu fest sein.

Das Rezept stammt aus Österreich (St. Anton am Arlberg/Tirol).

Fasching ist Zeit für ein Heringssalat-Rezept. Nun sei’s gesagt. Meist wird für Heringsalate marinierter Hering verwendet. Dabei schmeckt gerade da folgende Rezepte bei weitem besser mit kleinen Stückchen vom sogenannten Lachshering (= ein milder Salzhering). In anderen Bundesländern durchaus während der ganzen Faschingszeit beliebt und gebräuchlich (schmeckt z.B. auch hervorragend zu gestampften Kartoffeln mit Butter und grünem Salat), ist er im Südosten Österreichs meist nur auf Bestellung erhältlich oder rund um den Faschingsdienstag. Das folgende Rezept ist arbeitsintensiv – aber für Feinschmecker lohnend.

HERINGSALAT NACH WIENER ART

4 Portionen

Zutaten:

200 g Heringe (Lachshering – falls nicht erhältlich, marinierter Hering)
2 Stück Äpfel (säuerlich)
500 g Erdäpfel (festkochend)
80 g Essiggurken
60 g Bohnen (gekocht, z.B. die kleinen hellen “serbischen” Bohnen)
1 EL Kapern
1 Stück Zwiebel (ca. 60g)
1 TL Sardellenpaste
1/4 l Sauerrahm
Essig
Estragonsenf
wenig Salz
Pfeffer
Für die Mayonnaise:

  • 1 Stück Eidotter
  • 1/8 l Pflanzenöl(vorzugsweise Olivenöl)
  • 1 TL Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

oder fertige Mayonnaise (40 %)

Zubereitung:

Erdäpfel waschen, kochen, schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Heringe und Essiggurken ebenfalls in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Äpfel schälen, entkernen, würfelig schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Erdäpfel, Essiggurken, Heringe, Apfelwürfel, Zwiebel und Bohnen vermischen.

Mayonnaise rühren: Dotter, Senf, Zitronensaft, Salz und Pfeffer glattrühren. Tropfenweise Öl unter ständigem Rühren einfließen lassen, bis sich die Mayonnaise bindet. Dann kann man etwas mehr Öl zugeben. Rühren bis das Öl aufgebraucht ist, abschmecken. Mayonnaise mit Sauerrahm verrühren, mit Essig, Salz, Pfeffer, Sardellenpaste und Kapern zu einer pikanten Marinade mischen. Den Salat durchziehen lassen, nochmals mit Essig oder Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren wird mit hart gekochten Ei-Vierteln, eventuell etwas Petersilie, ev. ein paar fein gehackten Kapern und fächerförmig geschnittenen Essiggurken verziert.

Ei erhöht den Geschmack! Brot dazu reichen (würziges Brot oder Weißbrot). Gekühlt gut durchziehen lasen, verstärkt das Aroma.

ZIMTWAFFELN

125 g Butter

200 g Zucker

2 Eier

65 g Haselnüsse

10g Zimt

1 El Rum

250 g Mehl

Fett für das Waffeleisen

Staubzucker

Zubereitung:

Butter und Zucker schaumig rühren, dann die Eier dazugeben. Nüsse, Zimt und Rum unterheben. Zuletzt das Mehl dazugeben und alles zu einem festen Teig verrühren.

Waffeleisen anheizen, einfetten und die Waffeln abbacken. Mit Staubzucker bestreuen und servieren.

Zubereitungszeit: ca. 10 min.

Zutaten: 4-5 EL getrocknete Steinpilze, 4 getrocknete Salbeiblätter, 1 TL bunte Pfefferkörner (grob zerstoßen), 2 EL grobes Salz, 750 ml kaltgepresstes Olivenöl

Salz und Pfefferkörner vermischen und in eine Flasche füllen. Pilze und Salbei einschichten und mit Öl aufgießen. Verschließen Sie die Flasche und lassen Sie das Öl 2-3 Wochen durchziehen.

Das feine Aroma der Steinpilze verfeinert Nudelgerichte, Risotti, Erdäpfelsuppe, Erdäpfelgerichte, Erdäpfelpürree, Carpaccio und auch alles, wo Pilzaroma noch verstärkt werden soll.

Tsampa – das tibetische Grundnahrungsmittel

In unserem Land kennt man den Ausdruck “linden” für das Erwärmen von Mehl, um es schmackhafter zu machen. Auch in anderen Regionen entdeckte man, dass durch den Röstprozess des Getreides eine Aufwertung dieses Grundnahrungsmittels erfolgt. Unter dem Namen Tsampa ist es in Tibet  natürlich auch bei den Exiltibetern – gebräuchlich. In Ecuador wird es Machica genant, auf den kanarischen Inseln Gofio, in Finnland Takkuna. Es ist auch in Afrika bekannt.

Das Getreide, beispielsweise Gerste, wird zuerst geröstet und anschließend gemahlen. Es kann mit Milch, Tee oder Joghurt zubereitet werden, gesüsst, gesalzen, fest oder als dünner Brei. Durch den Röstprzeess entwickeln sich arteigene Aroma-Stoffe und die Stärke wird zum Teil abgebaut, wodurch ein leicht süßer Geschmack entsteht. Vor allem für ältere Personen, aber auch für Kinder und Sportler ist diese leicht verdauliche Mahlzeit besonders gut geeignet. Es kommt zu einer raschen Energieabgabe.

Die Tibeter schwören auch auf eine heilende Wirkung durch Wickel (mit Kümmel, Butter, Wasser). Mehr darüber und über Zubereitungsarten findet sich beispielsweise auf der Website www.tsampa.ch – Tsampa ist in guten Reformläden erhältlich, kann natürlich auch selber zubereitet werden.

Kärntner Berge

Ein Rezept von Lygia Simetzberger, erstmals zubereitet im Dezember 2008

125 g Butter
125 g Mehl
100 g Zucker
125 g geriebene Walnüsse
125 g Kokosstreusel
1 Ei oder etwas Milch
½ Kaffeelöffel Backpulver, Vanillezucker
bzw. ein Vielfaches davon

Aus den angegeben Zutaten wird ein Mürbteig geformt und kühl rasten gelassen.

Den Teig teilt man in gleich große Stücke von etwa walnußgroßer Menge oder, wenn man will, zierlicher.

Die Stücke werden auf dem vorbereiteten Backbleck (am besten mit Backfolie oder Backpapier belegt) mit der Hand zunächst in die Form eines umgekehrten Schiffchens gebracht und anschließend mit den Fingerspitzen oben zugespitzt, damit sich die Gestalt eines länglichen Bergrückens mit einem Grat in der Mitte ergibt.

Im Backrohr ca. eine Viertelstunde bei ca. 169 Grad backen. Wenn ein wenig Bräunung erkennbar wird, aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen.

Gartnerkofel | Foto: L. Simetzberger

Gartnerkofel, Spitzegel, Poludnig, Reißkofel & Co. gaben die Inspiration zu diesem Gebäck.


Das folgende Rezept ist viel zu gut, um in Vergessenheit zu geraten!

Senfgurken nach Maria Kandolf

Zutaten:

Marinade:

1 l guten Weinessig, weiß oder rot
½ l Wasser
1 Prise Salz
1-2 El. Grießzucker

Zum Einlegen:

1 – 2 Packerl Senfkörner  (ca. 5 – 10 dag)
Pfefferkörner nach Belieben
Lorbeerblätter
Frisches Dillkraut (Blätter, Blätter oder bereits Samenstand)
10 – 20 Zehen Knoblauch
1 Stange Kren, geschnitten
1/4 bis 1/2  kg Schalotten, geschält
2 – 3 kg große, ausgereifte Gurken, wenn vorhanden Riesenschälgurken
Salz zum Einsalzen

(Statt der Gurken können auch nicht verholzte Zucchini verwendet werden, vermutlich auch manche Kürbissorten.)

Zubereitung:

Den Weinessig mit dem Wasser mischen, also den Essig verdünnen, salzen, Zucker zugeben, alles aufkochen, eventuell nachsalzen oder /und nachsüßen, auskühlen lassen. Dickfleischige, reife Gurken schälen, aushöhlen, in Spalten teilen, in einem Gefäß gut einsalzen, 24 Stunden stehen lassen, ab und zu die sich bildende Flüssigkeit abseihen. Am nächsten Tag die Gurken abtrocknen  (Küchenkrepp oder Tücher).  Schichtenweise liegend oder aufrecht stehend in Gläser einlegen. Nach jeder Lage nach eigenem Ermessen frische Dille, Lorbeerblätter, Senfkörner, Pfefferkörner, geschnittenen Kren, Schalotten und Knoblauchzehen dazugeben, mit Essig übergießen und mit Twist-Off-Deckeln verschließen (wenn solche nicht vorhanden sind, kann auch Einsiedehaut verwendet werden).  Nach zwei bis drei Wochen sind die Senfgurken eßfertig. Passt gut beispielsweise zu einem deftigen Eierspeisgericht oder zu Aufschnitt.

Ideale Konsistenz: knackig, hängt von der Reife der Gurken und vom richtigen „Schein“ ab (Mondphase – am besten bei abnehmendem Mond einlagern).


Karibischer Rum-Punsch
Pro Person:
1 Limone oder ein Schuss Orangensaft, 2 EL Zuckersirup, 3 – 4 EL weißer Rum, zerstoßenes Eis

Saft der Limone oder Orangensaft in ein Glas gießen, Zuckersirup, Rum und Eiswürfel zufügen, gut verrühren. Nach Belieben mit einem Stück Limone oder Orange dekorieren. Eventuell ein wenig kühlen.

Holunder | Foto: Gia 2010

Hollersulze

Wenig bekannt scheint in manchen Regionen die Hollersulze zu sein, in anderen österreichischen Regionen wird sie umso mehr geschätzt. Stärkend ist dieses Naturprodukt aus den reifen Beeren des schwarzen Holunders auf jeden Fall, doch viele schwören auf eine besonders hilfreiche Wirkung bei aufkeimenden Infekten. Ein, zwei gehäufte Esslöffel Hollersulze, in einem großen Glas mit heißem Wasser angerührt, scheinen mitunter Wunder zu wirken, wenn eine Erkältung droht, aber auch, wenn der Patient zu fiebern beginnt. Vermutlich hängt dies damit zusammen, dass die geheimnisvolle Wirkungskraft des Hollers nicht nur das Immunsystem zu stärken scheint, sondern dem Leidenden auch bald einen normalen Stuhlgang beschert. Wie viele wissen, beginnt eine Erkrankung häufig damit, dass zunächst der Darm in Mitleidenschaft gezogen ist.  Vom Medizinischen angesehen, ist der Holler wohlschmeckend. Na ja, manche mögen den Geschmack auch partout nicht – die Ärmsten… sie müssen eben andere Naturheilmittel zur Unterstützung des Heilungsprozesses anwenden.

Die Herstellung ist einfach, aber recht aufwändig. Sofort nach dem Sammeln werden die reifen schwarzen Holunderbeeren abgerebelt und eingekocht. Sie müssen passiert werden, damit das ganz Grobe weggenommen werden kann. Die Sulze soll aber eine feste Konsistenz bekommen. Dass die Substanz zäh und klebrig wird wie Zuckerkaramel, so weit sollte es nicht kommen. Das Hinzufügen von Zucker ist eine Frage der Philosophie.

Wer nicht Zeit und Möglichkeit hat, selber Hollersulze herzustellen und wo es auch keine liebe Oma oder Tante gibt, die für die Familie dieses Hausmittel bevorratet, gibt es noch eine Chance: den Kauf. Zum Glück konnte ich vor kurzer Zeit eine Osttiroler Firma ausfindig machen, die dieses Produkt erzeugt, und noch dazu in hervorragender Qualität. Auch über den Postversand kann man mit telefonischer Bestellung zu diesem Elixier gelangen, auf das in meiner Familie seit Generationen so viel gehalten wird.

Brüder Unterweger Obstveredelung OHG

Thal-Aue 20
9911 Thal-Assling

Telefon 04855 / 8111 Fax 04855 / 811113 e-mail office@uwe-tfk.at homepage www.uwe-tfk.at

(Ich bekomme natürlich keine Provision, bin einfach eine überzeugte Kundin und hoffe, dass uns diese Annehmlichkeit noch lange erhalten bleibt!).

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Topfenspeise (4 Personen) – Vitalkost:

1 Packung Topfen (grob), 2 bis 3 Esslöffel frisches Leinöl, 2 saftige Äpfel, etwas Honig, ein paar Mandeln

Den Topfen gut mit dem Leinöl verrühren, die Äpfel mit oder ohne Schale grob reiben.  Die geriebenen Äpfel in vier kleine Schälchen verteilen, darauf das Topfen-Leinöl-Gemisch auftragen. Mit ein paar ungeschälten Mandeln verzieren. Zum Verzehren nach Geschmack mit Honig süßen.

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Kräftigende Hühnersuppe

2 Karotten, 1 gelbe Rübe, 1/2 Stück Sellerie, 1 Stange Porree, Suppenhuhn, einige Scheiben Ingwer, Sternanis, 1 Tasse Dinkelkörner.

Das Huhn in einen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken, kurz aufkochen lassen. Nach einiger Zeit den Schaum abschöpfen bzw. das gesamte Wasser abgießen. Das Geflügel kurz mit heißem Wasser abspülen. Grob geschnittenes Gemüse, Gewürze und Dinkelkörner unter kurzem Rühren beimengen. Zwei bis vier Stunden köcheln lassen. Sollte das Fleisch weiterverwendet werden, nach ca. einer Stunde das Huhn herausnehmen, entbeinen und nur die Knochen in der Suppe zurücklassen. Die Brühe sollte dann noch ein bis drei Stunden köcheln. Fleisch und Gemüse dienen als Beilage in der Suppe.

Hühnersuppe ist die einfachste und natürlichste Medizin, um wieder “auf die Beine” zu kommen, sei es bei/nach Krankheit oder emotionalem Stress. (Rezept aus: Kronenzeitung, Gesundheitsbeilage, 30.1.2010).

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St. Hildegard Original Habermus

In guten Naturkostläden ist eine fertige Habermus-Mischung erhältlich!

Warme Mahlzeit für den Morgen für zwei Personen

Zutaten:

  • 1 Tasse Dinkelschrot
  • 2-3 Tassen Wasser
  • 1 geschnittener Apfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Messerspitze Galgant, Bertram, Zimt
  • 1 Teelöffel Honig
  • 1 Teelöffel süße gehackte Mandeln
  • 1 Teelöffel Flohsamen

Dinkelschrot in Wasser einrühren und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.

Honig und Würze dazugeben und weiter köcheln. Kochzeit 5 bis 10 Minuten.

Apfel in den letzten vier Minuten dazu tun, Mandeln und Flohsamen auf das fertig gekochte Mus streuen.

Würzen nach eigenem Geschmack. Saft einer halben Zitrone darüber ausdrücken.

Quelle: Heinz Schütz vom Weinhaus Sponheimer Hof, Hotel, Restaurant, “Naturkost nach Hildegard von Bingen, Sponheimer Straße 19-23, 56850 Enkirch/Mosel, Telefon 06541 6628

Quelle: www.naturkost.de


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